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Als wir uns dafür entschieden, diese Vordiplomarbeit gemeinsam zu erstellen, fragten wir uns zuerst: „Was ist uns wichtig an der Pflege, die wir in der täglichen Arbeit nach unserem Krankenpflegeexamen in der Klinik erlebt haben?“

Die zweite Frage, die wir uns stellten, war: „Was würden wir von den Studieninhalten, die wir bis dahin gehört hatten, gerne in der Praxis verwirklicht sehen?“

Nach einer Auflistung von Themen, die wir erstellten, kristallisierte sich schnell unser gemeinsames Interesse an Pflegediagnosen heraus. Ein weiterer Punkt, der uns ebenso wichtig erschien war, dass unser Ziel sein sollte, etwas zu leisten, dass für die praktische Arbeit in der Pflege relevant ist. Ein besonderer Reiz war die Tatsache, dass Pflegediagnosen in Deutschland bisher kaum erforscht waren und deshalb Pionierarbeit gefragt war.

Sehr bald stand für uns fest, wir hatten UNSER THEMA gefunden!

Hochmotiviert durften wir jetzt den Fachbereich und den genauen Forschungsgegenstand festlegen. Zuerst überlegten wir, ob der Fachbereich uns schon aus der praktischen Arbeit bekannt sein sollte, oder nicht. Wegen dem für uns fremden Thema Pflegediagnosen, entschieden wir uns dazu, möglichst nah an den Fachbereichen zu suchen, die uns aus unserer Arbeit auf Station vertraut war. Durch die Vorlesung war uns bekannt, dass die Erstellung von Pflegediagnosen ein wahrscheinlich zeitaufwendiger Prozess ist. Deshalb überlegten wir welche klinische Situation diesen Umfangreichen Arbeitsprozess rechtfertigt. Unser gemeinsames Fachgebiet ist die Neurologie, so lag es für uns nahe, eine rehabilitativ ausgerichtete neurologische Klinik zu suchen.

Schon unsere erste Anfrage in der „Neurologischen Klinik Bad Neustadt an der Saale“ führte durch die bereitwillige Unterstützung der Pflegedienstdirektorin Frau Manger zum Erfolg. Sie war bereit, uns Kooperationsbereitschaft der Mitarbeiter einer Station der Neurologischen Frührehabilitation in ihrer Klinik zuzusichern.

Die entscheidende Frage war: „Was hat der Einsatz von Pflegediagnosen in einer Klinik für Folgen“ Aus dieser Frage entwickelten wir unsere Hypothesen: Pflegediagnosen...

helfen Pflege systematisch durchzuführen

fördern ganzheitliche Pflege

fördern gelungene Kommunikation

machen Pflege sprachlich erfassbar

unterstützen die Einführung von Standards

ermöglichen das Auffinden von Fehlerquellen

sind Grundlage für pflegewissenschaftliche Forschung

rechtfertigen den Arbeitseinsatz

Durch diese Punkte sind in unseren Augen Pflegediagnosen einer der möglichen Wege zu einem professionellen Pflegeverständnis, und das war es, was wir im Studium Pflege gesucht hatten.

Im Sinne von June Clark und Norma M. Lang : „If we cannot name it, we cannot control it, finance it, research it, teach it, or put it into public policy. [Clark/Lang zitiert von Friesacher 1998: 30]  erlebten wir unsere Kollegen oft sprachlos, wenn es darum ging, den Grund für ihr „ausgepowert sein“ zu beschreiben. Hier hofften wir darauf vielleicht dabei helfen zu können, die offenen Fragen betreffs der Arbeitsüberlastung von Pflegekräften in Deutschland zu ermitteln. Uns war klar, dass durch dieses Thema nur die sprachliche Grundlage für eine Klärung dieses Problems gegeben werden kann.


Nun wir wissen das gute Versorgung langfristig nur die jenigen bekommen die auch Vorsorgen deshal hier ein externer Hinweis

 Gesundheit & Vorsorge

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