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Innerhalb der Schulung waren die von uns projizierten Problemstellungen wie Zeitmangel, Teamproblematik, Ängste und auch die institutionellen Probleme die häufigsten Kritikpunkte der Projektmitarbeiter. Immer wieder überraschend war das außergewöhnlich hohes Engagement der einzelnen Teammitglieder. Trotz der geäußerten Kritik an der Realisierbarkeit von Pflegediagnosen auf der Station, unternahmen sie alles um bei der Einführung der Pflegediagnosen zu einem Erfolg zu kommen.
Wir versuchten in Anlehnung an das Konzept der systemischen Organisationsberatung nach Eckard König/Gerda Volmer eine klare Definition im Team zu geben. Wichtig erschien uns, dass wir unsere Rolle in einer beratenden und wissensvermittelnden Funktion sahen, unsere Aufgabe jedoch nicht in der unmittelbaren Umsetzung lag. Aus diesem Grund haben wir im nachfolgenden Schulungsmodell die Bezeichnung "Visor“ gewählt.
Das Projektwissen teilte sich auf in das praktische Expertenwissen des Personals (Stationsablaufes und der Stationsroutine sowie der hauseigene Pflegestandard) und in unsere beratende Funktion. Diese Splittung wurde vom Team gut aufgegriffen. Dies zeigte sich auch in der guten Vorbereitung der einzelnen Teammitglieder in den verschiedenen Projektphasen.
Sinnvoll erschien uns bei der praktischen Durchführung von Pflegediagnosen die Aufteilung in Kleingruppen. Aus organisatorischen Gründen entstanden dabei eine Zweiergruppe und eine Vierergruppe. Eine Arbeitsgruppe arbeitete mit Anke Trautrims, die andere mit Harry Plewa zusammen.
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